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Mittelalterfest
„Die Soester Fehde (1444 – 1449)“ |
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| Im Jahr 2011 wird in Soest
zum zweiten Mal ein besonderes mittelalterliches Fest gefeiert.
Ein spektakuläres Ereignis der Geschichte der Region, die berühmte
Soester Fehde, bildete den Ausgangspunkt für ein vielfältiges
Programm, das den ‚Herbst des Mittelalters’ lebendig werden lässt.
Im Vordergrund stehen Qualität, Authentizität und Unverwech-
selbarkeit der Veranstaltung. |
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| In ihrer Glanzzeit hatte sich Soest
nicht zuletzt durch die Förderung ihres Stadtherrn, des Kölner
Erzbischofs, zu einer reichen Großstadt entwickelt. |
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Mit steigendem Selbstbewusstsein
versuchte man zunehmend, den Einfluss des Erzbischofs zurückzudrängen,
der sich seinerseits bemühte, seine Herrschaft zu festigen und auszubauen.
Die Spannung kulminierte in der Soester Fehde, in der die Stadt den beispiellosen
Wechsel von einem Landesherrn zum anderen – vom Kölner zum Herzog
von Kleve – vollzog. Hinter diesen beiden Konkurrenten standen Verbündete,
Koalitionen und Söldner; die Beteiligung reichte von Böhmen bis
Burgund und verlieh dem Konflikt, in dem nun auch noch Differenzen zwischen
dem Papst in Rom und dem (Reform-)Konzil von Basel hineinspielten, eine
europäische Dimension. |
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| In einem repräsentativen mittelalterlichen
Spiel wird die Zeit der Soester Fehde und die in ihr verwobenen Ereignisse
mit ihren (macht-)politischen und religiösen Hintergründen präsent.
Es ist in die hiesigen Örtlichkeiten eingebunden, kommt lebendig,
farbig, anschaulich in effektvollen Bildern und Szenen „daher“ und ist
durch etwa 200 ehrenamtlich Mitwirkende zu einer Sache breiter Kreise der
Bevölkerung aus der Region geworden – und bindet zugleich ehemalige
‚Gegner’ und ‚Verbündete’ aus dem Kreisgebiet (und darüber hinaus)
mit ein. |
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| Das rahmende Programm machte das
15. Jahrhundert in seinem großen Facettenreichtum anschaulich: Musik
und Malerei, Theater und Spiel, Recht und Gericht, Medizin und andere Wissenschaften.
‚Repräsentanten’ jener Zeit treten auf, da in Norditalien Renaissance
und Humanismus lebendig werden, sich aber auch erste problematische Radikalisierungen
im religiösen Leben zeigen. |
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Veranstalter:
"Gesellschaft für Wirtschaftsförderung
Soest" und "Soester Kulturforum
e.V." |
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Fotos mit freundlicher Genehmigung
der Website: www.reichsaufgebot.de |
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