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| Das war „Der Sturm auf die Stadt“
2011 |
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| Gemessen an der Zahl der
Mitwirkenden und am räumlichen Umfang des Geschehens, übertrifft
„Der große Sturm auf die Stadt (Soest) von 1447“ alle vergleichbaren
Szenarien in Deutschland. |
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| Kai
Schubert (Texte, Choreographie, Regie) und Ulrich Nickel („kommandierender
General“) sorgten für ein kurzweiliges und span- nendes Spektakel,
das die kriegerischen Ereig- nisse von damals nach- stellte. |
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| Hierbei stellten die Re-
krutierung der „Truppen“ aus ganz Deutschland und den Niederlanden, ihre
Bewaffnung, Unter- bringung und Versor- gung schon ziemliche Herausforderungen
dar. |
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| Immerhin wollten etwa 700
Personen mit Stroh und mit Lebensmitteln versorgt werden, die es „damals“
gab. Nudeln und Kartoffeln scheiden also aus. Zum Glück hatten zahlreiche
land- wirtschaftliche Betriebe der Umgebung Hilfe versprochen. |
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| Zahllose Mittelalterfans
aus ganz Europa traten in zeitgenössischen Rüstungen und Kriegskleidung
an. Sie kamen mit Kanonen, Büchsen, Bogen und Schwertern, um die Stadt
anzugreifen oder zu verteidigen. |
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| Damit alles möglichst
echt aussieht, waren Pyrotechniker vor Ort, wurden Schanzkörbe, Schutzschilde
für die Artillerie, ein fahrbarer Rammbock („Katze“), Halmparten,
Pfeile und Feuerkörbe beschafft oder in Eigenleistung hergestellt.
Für die „Verwundeten“ wurde unter Leitung einer Ärztin ein Feldlazarett
eingerichtet, in dem es sehr realistisch zuging. |
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| Das „Spielfeld“ war ein
Abschnitt der Gräfte zwischen Osthofen- und Thomätor und damit
einer der höchsten und imposantesten Wallmauerabschnitte. |
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